Auf den Seiten des britischen Gaming-Magazins gamesradar ist heute ein Preview-Artikel erschienen, der nach dem Spielen einer für die Presse bestimmten Demo entstanden ist. Redakteurin Jasmine Gould-Wilson hat bisher nie Gothic gespielt und entdeckt die Welt des Minentals zum ersten Mal. Bei ihrem ersten Spieldurchlauf hat sie leider einen hartnäckigen bug, als ihr nämlich auf Schritt und Tritt zwei molerats folgen und so verhindern, dass sie NPC ansprechen kann, da sie sich permanent im Kampfmodus befindet. Nach einem Neustart klappt aber alles.
„Gothic 1 Remake“ mag zwar eine weitaus ausgefeiltere Neuauflage eines 25 Jahre alten Kult-RPG-Klassikers sein, doch trägt es seine Old-School-Rauheit wie eine bequeme, mit Minenschlamm bespritzte Hose. Wenn ich eine Karte will, muss ich sie für atemberaubende 38 Erzstücke beim Kartographen kaufen. Wenn ich von einem Mann namens Fingers lernen will, wie man Schlösser knackt, muss ich mir meine eigenen Dietrichwerkzeuge besorgen und ihm einen frisch gestohlenen Ring vorlegen. Wenn ich eine bestimmte Person finden will, muss ich mich in der Stadt umhören und meinen Weg zu ihr finden...
Ich habe keine Ahnung, wo ich mich in dieser geschäftigen Slumsiedlung hochorganisierter Krimineller befinde, und die Informationen, die ich von namentlich genannten NPCs erhalten kann, sind bestenfalls minimal; Wächter und Schatten leiten diesen Bezirk für das Alte Lager, das sich in zwei weitere Gruppen aufgespalten hat, die als Neues Lager bzw. Sumpflager bekannt sind.
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Ungefähr zu diesem Zeitpunkt werde ich plötzlich in ein Gespräch mit einem NPC namens Mud verwickelt, der als Buddler arbeitet (Buddler scheinen in dieser Bergbaustadt eine Art Beruf zu sein), und der mich fragt, ob ich Lust auf Gesellschaft hätte. Klar, sage ich ihm, denn warum sollte ich mir nicht einen neuen Freund suchen?
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Es lebt zwar in „Crimson Desert“ weiter, aber die charmante Ungeschliffenheit, die solide und dennoch gleichmäßige Erzählweise sowie die wahrhaft farbenfrohe Art der Bewohner von „Gothic 1 Remake“ erinnern mich eher an den Hype um „The Elder Scrolls 4: Oblivion Remastered“. Die Unvorhersehbarkeit macht alles umso unterhaltsamer – selbst wenn man ständig von Molerats und einem begeisterten Fan flankiert wird – und die Realität eines wirklich auf Entdeckungen ausgerichteten Rollenspiels ist weitaus spannender als beängstigend, sobald man sich daran gewöhnt hat, dass man nicht an die Hand genommen wird. Also, hat jemand eine verdammte Karte gesehen?!
sie hat also viel Freude an dieser für sie neuen Welt und bewertetet das Spiel durchaus positiv.
Der gesamte - und sehr amüsant geschriebener - Artikel ist unten verlinkt.
Links zum Thema:
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Previwew @ gamesradar.com
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